Nordic Minimalism: Wenn ein Faden zum Teppich wird
In Zusammenarbeit mit der in Helsinki ansässigen Architektin und Designerin Eszter Nagy haben wir ein Werk geschaffen, das die Grenzen zwischen Textilkunst und traditioneller Handwerkskunst neu definiert.
Die Schönheit des Ursprungs
Fonal bedeutet auf Ungarisch schlicht „Faden“. Doch hinter dieser Einfachheit verbirgt sich ein künstlerischer Prozess. Das Muster entstand nicht am Computer, sondern durch physisches Experimentieren: Mit Tinte getränkte Garne wurden auf Stoffe gepresst, wodurch unregelmäßige, ästhetische Linien entstanden.

Ein haptisches Erlebnis: Nessel trifft Seide
Was Fonal so besonders macht, ist der bewusste Kontrast der Materialien:
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Rohe Nessel: Die Basis bildet ungefärbte, handgeknüpfte Nessel. Sie ist matt, erdig und ehrlich in ihrer Textur.
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Reine Seide: Die fliessenden Linien werden aus Seide in feiner Schlingen-Technik eingearbeitet.
Das Ergebnis ist eine „kontrollierte Imperfektion“. Da die groben Nesselfasern die feinen Seidenlinien immer wieder sanft durchbrechen, gleicht kein Teppich exakt dem anderen.
Nachhaltigkeit in ihrer elegantesten Form
Für uns bedeutet Luxus heute vor allem Verantwortung. Durch den Verzicht auf künstliche Farbstoffe bei der Nessel und die Verwendung rein natürlicher Materialien passt sich Fonal jedem Lichtverhältnis in Ihrem Zuhause an. Er strahlt die Ruhe und Klarheit aus, für die das nordische Design weltweit geschätzt wird.
